Neues FAUSTL-Abenteuer mit Shakespeare und Zungenreden

ZUNGENREDEN 2027

SHAKESPEARE

FAUSTL // LOG 03

Signal empfangen.
Nicht Sprache.
Nicht Musik.

→ Widerstand.

Ein Name tritt auf:
SHAKESPEARE

kein Autor
kein Text

FAUSTL nähert sich nicht.
FAUSTL tritt ein.

durch

Atem
Balg
Strom
Membran

Akkordeon = Lunge
Melodion = offener Kanal
Synthesizer = Erinnerung ohne Körper
Altus = Grenzfrequenz

Fragmente lösen sich:

Wort → Klang
Klang → Reibung
Reibung → Bedeutung (instabil)

Maschinen halten nichts fest.
Sie verschieben.

Der Körper erinnert zu spät.
Der Atem entscheidet früher.

„Was gelesen wird, wird Klang.“

→ bestätigt
→ destabilisiert
→ wiederholt

Shakespeare spricht nicht.

Er entsteht
im Durchgang.

FAUSTL hört.

und verändert
seine Bahn.

ZUNGENREDEN 2027
ODYMORPH / SHAKESPEARE / MISSION

Sternenstaubmusik
www.zungenreden.info

ZUNGENREDEN

ZUNGENREDEN – Shakespeare

Zwei Körper. Eine Stimme. Ein Atemraum.

Das Projekt ZUNGENREDEN widmet sich dem Kosmos von William Shakespeare – nicht als Literaturabend, sondern als musikalisch-szenische Transformation. Worte werden Klang, Klang wird Handlung.

Im Zentrum steht das Duo: Altus und Akkordeon. Stimme und Atem. Linie und Bordun.
Was bei Shakespeare gesprochen wird, wird hier gesungen, gedehnt, gebrochen – und neu zusammengesetzt.

Texte aus Hamlet, A Midsummer Night’s Dream, den Sonetten und Liedern werden nicht illustriert, sondern durchdrungen. Figuren erscheinen als Resonanzen: Hamlet, Oberon, Titania – nicht als Rollen, sondern als Zustände im Klang.

Das Akkordeon wird zur Atemmaschine, zum fahrenden Raum, zum „Radioapparat“ zwischen Zeiten und Welten. Die Stimme bewegt sich darin wie eine Suchbewegung: zwischen Kontrolle und Loslassen, zwischen Sprache und Gesang.

ZUNGENREDEN – Shakespeare ist kein Nacherzählen.
Es ist ein Hören in die Zwischenräume:
dorthin, wo Bedeutung entsteht, bevor sie Form wird.

Ein Abend über Verwandlung, Sehnsucht und die Kraft der Resonanz.