Der fliegende Fährmann vom Niederrhein 2027/2028


Lesen Sie jetzt in der RP App weiter: Wenn Musik plötzlich zu Erinnerung wird

https://rp-online.de/nrw/staedte/duisburg/duisburg-duo-zungenreden-verbindet-musik-und-literatur_aid-156042095

Das Gift dringt durch die Augen ein

Jetzt schon am 11.10.2026 in Duisburg

Cubus Kunsthalle um 17:00 Uhr

Was wir sehen, bleibt nicht vor uns. Es dringt in uns ein, verändert Erinnerung, Begehren und Wirklichkeit. Ein Blick kann verführen, verletzen, verwandeln – wie ein Kuss, der in Purcells Sweeter than Roses erst erstarren lässt und dann zum Feuer wird.

ZUNGENREDEN sucht diesen Augenblick zwischen Wahrnehmung und Verwandlung. Stimme, Sprache und Akkordeon werden zu einem gemeinsamen Atemraum, in dem das Gesehene hörbar und das Gehörte beinahe sichtbar wird.

Vielleicht ist das Gift also nicht nur Gift. Vielleicht ist es Liebe, Schönheit, Erinnerung – alles, was einmal durch unsere Augen in uns eingedrungen ist und sich nicht mehr vertreiben lässt.

ES WIRD SPANNEND.

Eine zerbrochene Welt. Ausgeliefert! Gedanken im Fluss der Musik. Und mit kulturellen Wurzeln, die stärker sind als Asphalt.

TETRALOGIA
Das neue Konzertprogramm von ZUNGENREDEN für 2027/2028.

Stimme · Sprache · Akkordeon

Ein Versuch, der Hoffnung die Wirklichkeit zuzumuten.

ZUNGENREDEN
Thomas Bremser Altus
Britta Antunes Akkordeon

Die Welt ist in Teilen zerbrochen. Ihre Wurzeln nicht.

ZUNGENREDEN #TETRALOGIA #Musiktheater #2027

Ensemble Zungenreden

ENSEMBLE ZUNGENREDEN
Thomas Bremser Altus und Rezitation
Britta Antunes Akkordeon

Gestern war unser erster Gedankensplitter „Es geht eine Träne auf Reisen“ im Kunstverein Duisburg.

Nächster Gedankensplitter I „Take, O Take those lips Away“ ist am 13.10.2026 im Kunstverein Duisburg um 18:00-18:30 Uhr.

Neu! Aktuell! Gedankensplitter

Aus RP online adaptiert
Artikel von Peter Klucken

Es geht eine Träne auf Reisen –
Zungenredenkonzerte mit Thomas Bremser

Neue Veranstaltungsreihe

Duisburg · 27.08.2026, 17:25 Uhr · 2 Minuten Lesezeit

Am 8. September startet im Kunstverein, Weidenweg 10, eine neue Reihe mit Zungenreden-Konzerten von Thomas Bremser und Britta Antunes. Worum es dabei geht.
Thomas Bremser, studierter Opernsänger, Gesangslehrer, Chorleiter, Komponist und Autor, gehört zu den kreativsten Köpfen der Duisburger Kulturszene. Als Solist in der Stimmlage Altus und als Leiter des von ihm gegründeten Sternenstaubchores ist er überregional bekannt.
In seinen Programmen sprengt Bremser immer mal wieder gängige Genregrenzen. Musikalisch reicht seine Interessensspanne von der Barockzeit bis zur Gegenwart, vom Kunstlied und der Oper bis zum Schlager, der oft mehr Substanz bietet als man gemeinhin glaubt.

Am Dienstag, 8. September, 18 Uhr, startet Bremser mit einer neuen Reihe, zu der bei kostenlosem Eintritt alle Interessierten eingeladen sind.
„Gedankensplitter“ heißt die erstmal nur halbstündige Veranstaltung in den Räumen des Duisburger Kunstvereins am Weidenweg 10 in Kaßlerfeld.
Ursprünglich wollte Bremser seine „Gedankensplitter“ solistisch präsentieren, bei den Proben habe sich jedoch herausgestellt, dass das Ganze besser mit Bremsers langjähriger musikalischen Partnerin Britta Antunes (Akkordeon) funktioniere. Die beiden nennen sich als Duo „Zungenreden“.
Die erste Ausgabe der neuen Gedankensplitter-Reihe ist inspiriert von dem bekannten Lied des Sängers Salvatore Adamo „Es geht eine Träne auf Reisen“.
Gemeinsam mit Britta Antunes am Akkordeon möchte sich Thomas Bremser „auf eine Reise durch Texte, Gedanken und Musik – zwischen Melancholie und Aufbruch, zwischen dem, was vergeht, und dem, was im Klang für einen Augenblick wiederkehrt“ begeben.
Dieser erste „Gedankensplitter“ ist zugleich als Appetithappen auf kommende Zungenreden-Konzerte gedacht und eine kleine Kostprobe der gemeinsamen musikalisch-literarischen Welt und dessen, was Bremser und Antunes im kommenden Jahr weiter entfalten möchten.
An dem Abend besteht außerdem die Gelegenheit, an einer öffentlichen Probe des Sternenstaubchores teilzunehmen, die in denselben Räumen um 19.30 Uhr beginnt.
Weitere Infos im Netz unter www.thomasbremser.de oder www.zungenreden.info
www.sternenstaubchor.de

Neues FAUSTL-Abenteuer mit Shakespeare und Zungenreden

ZUNGENREDEN 2027

SHAKESPEARE

FAUSTL // LOG 03

Signal empfangen.
Nicht Sprache.
Nicht Musik.

→ Widerstand.

Ein Name tritt auf:
SHAKESPEARE

kein Autor
kein Text

FAUSTL nähert sich nicht.
FAUSTL tritt ein.

durch

Atem
Balg
Strom
Membran

—

Akkordeon = Lunge
Melodion = offener Kanal
Synthesizer = Erinnerung ohne Körper
Altus = Grenzfrequenz

—

Fragmente lösen sich:

Wort → Klang
Klang → Reibung
Reibung → Bedeutung (instabil)

—

Maschinen halten nichts fest.
Sie verschieben.

Der Körper erinnert zu spät.
Der Atem entscheidet früher.

—

„Was gelesen wird, wird Klang.“

→ bestätigt
→ destabilisiert
→ wiederholt

—

Shakespeare spricht nicht.

Er entsteht
im Durchgang.

—

FAUSTL hört.

und verändert
seine Bahn.

—

ZUNGENREDEN 2027
ODYMORPH / SHAKESPEARE / MISSION

Sternenstaubmusik
www.zungenreden.info

ZUNGENREDEN

ZUNGENREDEN – Shakespeare

Zwei Körper. Eine Stimme. Ein Atemraum.

Das Projekt ZUNGENREDEN widmet sich dem Kosmos von William Shakespeare – nicht als Literaturabend, sondern als musikalisch-szenische Transformation. Worte werden Klang, Klang wird Handlung.

Im Zentrum steht das Duo: Altus und Akkordeon. Stimme und Atem. Linie und Bordun.
Was bei Shakespeare gesprochen wird, wird hier gesungen, gedehnt, gebrochen – und neu zusammengesetzt.

Texte aus Hamlet, A Midsummer Night’s Dream, den Sonetten und Liedern werden nicht illustriert, sondern durchdrungen. Figuren erscheinen als Resonanzen: Hamlet, Oberon, Titania – nicht als Rollen, sondern als Zustände im Klang.

Das Akkordeon wird zur Atemmaschine, zum fahrenden Raum, zum „Radioapparat“ zwischen Zeiten und Welten. Die Stimme bewegt sich darin wie eine Suchbewegung: zwischen Kontrolle und Loslassen, zwischen Sprache und Gesang.

ZUNGENREDEN – Shakespeare ist kein Nacherzählen.
Es ist ein Hören in die Zwischenräume:
dorthin, wo Bedeutung entsteht, bevor sie Form wird.

Ein Abend über Verwandlung, Sehnsucht und die Kraft der Resonanz.