ZUNGENREDEN

ZUNGENREDEN – Shakespeare

Zwei Körper. Eine Stimme. Ein Atemraum.

Das Projekt ZUNGENREDEN widmet sich dem Kosmos von William Shakespeare – nicht als Literaturabend, sondern als musikalisch-szenische Transformation. Worte werden Klang, Klang wird Handlung.

Im Zentrum steht das Duo: Altus und Akkordeon. Stimme und Atem. Linie und Bordun.
Was bei Shakespeare gesprochen wird, wird hier gesungen, gedehnt, gebrochen – und neu zusammengesetzt.

Texte aus Hamlet, A Midsummer Night’s Dream, den Sonetten und Liedern werden nicht illustriert, sondern durchdrungen. Figuren erscheinen als Resonanzen: Hamlet, Oberon, Titania – nicht als Rollen, sondern als Zustände im Klang.

Das Akkordeon wird zur Atemmaschine, zum fahrenden Raum, zum „Radioapparat“ zwischen Zeiten und Welten. Die Stimme bewegt sich darin wie eine Suchbewegung: zwischen Kontrolle und Loslassen, zwischen Sprache und Gesang.

ZUNGENREDEN – Shakespeare ist kein Nacherzählen.
Es ist ein Hören in die Zwischenräume:
dorthin, wo Bedeutung entsteht, bevor sie Form wird.

Ein Abend über Verwandlung, Sehnsucht und die Kraft der Resonanz.

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